Vorstellung der Musical Serie „Dancing in the Shadows“

Heute möchten wir die Gelegenheit nutzen, euch ein besonderes Projekt vorzustellen, an dem seit einiger Zeit in Ilmenau gearbeitet wird und das im Rahmen des HoR Thüringen unterstützt wird: „Dancing in the Shadow“ ist die erste Musical Serie Deutschlands, die von ehemaligen bzw. noch Studierenden der Technischen Universität Ilmenau, produziert wird. Mit dem Projekt wollen sie gesellschaftlich relevanten Themen einen Platz auf der Leinwand schenken.

Worum geht es eigentlich? Die Geschichte erzählt eine wunderbare Allegorie sechs alternierender Figuren. Während Sara trotz ihrer körperlichen Einschränkungen das Tanzen nicht aufgibt, befasst sich Hera in feministischen Poetry Slams mit ihren Ansichten, taucht Andrew in die fotografische Welt ab, und flüchtet sich Chris in den Sport. Alice/Alex fühlt sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht richtig zugehörig und wird von dem Umfeld in das binäre Schubladensystem der Gesellschaft gesteckt. Mittelpunkt des Geschehens ist das Dancingbash, wofür sich Tänzer*innen verschiedener Tanzstile und Kulturen qualifizieren. Auf dem Weg zur Selbstfindung, lernen die Figuren, dass Stärke nur dann existent ist, wenn wir Menschen miteinander kämpfen. Einige Hürden, Diskrepanzen und Vorfälle führen die sechs Hauptfiguren zusammen und sie trainieren schließlich als „Dancers of the Shadow“.

Das Ziel? Die Geschichte auf Papier zu bringen, war ein Traum; jetzt soll sie auf die Leinwand gebracht werden. Rassismus, Binärität Homosexualität, Feminismus und Intoleranz gegenüber Glauben sind wichtige Themen, die den Zuschauern nahe gebracht werden und dabei zum Nachdenken anregen sollen. Das Tanzen und Singen sind dabei Stilmittel, die den Zuschauer berühren.

Nun geht es an die Herausforderung das Ilmenauer Herzensprojekt umzusetzen. Die einzelnen Filmproduktions-Departements werden von Produzentin Tamara K. geleitet und inszeniert von Regisseur Mikael K., die gesamte Filmcrew arbeitet ehrenamtlich an der Produktion und will gemeinsam mit gemeinnützigen Partnern für mehr Toleranz in dieser Welt sorgen, den sozialen Zusammenhalt stärken und über Vorurteile in der Gesellschaft aufklären.


Das international geprägte Filmteam möchte trotz geringem Budget eine qualitativ hochwertige Serie produzieren. Mit Hilfe von Sponsoren aus der Region sowie einer Crowdfunding-Kampagne sollen die Kosten der Produktion – von technischen und materiellen Produktionskosten über Gebühren für Drehgenehmigungen bis hin zu rechtlichen Lizenzen – gedeckt werden.

Noch bis zum 21. April können Interessierte das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform startnext unterstützen: https://www.startnext.com/CY7

Ihr wollt mehr über das Projekt wissen? Weitere Infos, Blogartikel und Updates gibt es auf der Webseite der Musical-Serie, wo ihr euch auch zu einem Newsletter anmelden könnt: https://www.dits-serie.com/